Station 2 - Einzug in Jerusalem
Der König kommt
Stationstext zum Nachlesen und Hören
Die Bibel, Lukas 19, 38
»Gesegnet ist der König, der im Namen des Herrn kommt! Friede herrscht im Himmel und Herrlichkeit erfüllt die Himmelshöhe!«
Was geschah
Zum Passahfest wollte Jesus nach Jerusalem gehen. Er ritt auf einem Esel in die Stadt. Die Menschen jubelten Jesus begeistert zu. Sie hatten gehört, dass er Kranke heilte. Manche hofften, dass er Israel von der römischen Besatzungsmacht befreien würde. Andere freuten sich, weil Jesus immer wieder davon erzählte, dass Gott die Menschen liebt und sich um sie kümmern möchte.
Deshalb empfingen sie ihn wie einen König: Sie legten Palmzweige und ihre Kleider als roten Teppich auf dem Weg vor Jesus aus und riefen laut: „Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosianna. Hilf uns doch!“
Andere ärgerten sich über Jesus und hielten ihn für einen Hochstapler. Sie nahmen sich einmal mehr vor, ihn zu töten.
Und wir?
Wer kann es den Menschen verdenken, dass sie Jesus nicht verstehen? Sie hatten ihre Vorstellungen, wer Jesus sein und nicht sein darf und was er tun müsste. Aber Jesus war anders. Und er tat anderes. Er kam nicht, um irdische Bedürfnisse zu stillen, politische Befreiung zu bringen und öffentliche Macht an sich zu reißen. Sein Ziel war ein anderes: Die Menschen müssen mit Gott wieder in Kontakt und in Ordnung kommen.
Mit Jesus kann am Ende nur der etwas anfangen, der ihn nimmt, als das, was er ist:
Der von Gott gesandte Retter in eine verlorene, kaputt gegangene Welt hinein.
Was sind unsere Erwartungen an einen Weltretter?
Was erwarten wir von Jesus?
Diesen Text zum Anhören:
Bibeltext zum Nachlesen
29Kurz vor Betfage und Betanien kam Jesus zum Ölberg. Von dort schickte er zwei seiner Jünger voraus 30und sagte: »Geht in das Dorf, das vor euch liegt. Wenn ihr hineinkommt, findet ihr einen jungen Esel angebunden. Auf ihm ist noch nie ein Mensch geritten. Bindet ihn los und bringt ihn her. 31Und wenn euch jemand fragt: ›Warum bindet ihr ihn los?‹, dann sagt: ›Der Herr braucht ihn!‹« 32Die beiden Jünger, die Jesus geschickt hatte, gingen in das Dorf. Sie fanden alles genau so, wie Jesus es ihnen gesagt hatte. 33Als sie den Esel losmachten, fragten die Besitzer: »Warum bindet ihr den Esel los?« 34Sie antworteten: »Der Herr braucht ihn!« 35Sie brachten den jungen Esel zu Jesus und legten ihre Mäntel auf seinen Rücken. Dann ließen sie Jesus aufsteigen. 36Während er weiterzog, breiteten die Jünger ihre Mäntel auf der Straße aus. 37So kam Jesus zu der Stelle, wo der Weg vom Ölberg nach Jerusalem hinabführt. Da brach die ganze Schar der Jüngerinnen und Jünger in lauten Jubel aus. Sie lobten Gott für all die Wunder, die sie miterlebt hatten. 38Sie riefen: »Gesegnet ist der König, der im Namen des Herrn kommt! Friede herrscht im Himmel und Herrlichkeit erfüllt die Himmelshöhe!« 47Jesus war jeden Tag im Tempel und lehrte. Aber die führenden Priester, die Schriftgelehrten und auch die Ratsältesten des Volkes suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen.
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Einzug in Jerusalem

Nach Jerusalem kommen viele Menschen. Sie wollen in Jerusalem das Passahfest feiern. Auch Jesus und seine Jünger gehen nach Jerusalem. Als sie schon nahe bei Jerusalem am Ölberg sind, schickt Jesus zwei Jünger los, um einen jungen Esel zu holen. Die Jünger führen das Eselfohlen zu Jesus, legen ihre Kleider auf das Fohlen und Jesus setzt sich darauf.
Eine große Volksmenge begleitet Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem. Sie breiten ihre Kleider auf dem Weg aus, streuen Baumzweige auf den Weg, rufen und jubeln: „Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!“ Jesus zieht in Jerusalem ein wie ein König.
