Station 11 - Die Auferstehung
Das Leben gewinnt!
Stationstext zum Nachlesen und Hören
Die Bibel, Johannes 11, 25 + 26
Jesus sagt:
»Ich bin die Auferstehung und das Leben! Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht von Gott getrennt. Glaubst du das?«
Was geschah
Am ersten Tag der neuen Woche gingen die Frauen gleich in der Morgendämmerung zum Grab. Sie brachten die vorbereiteten wohlriechenden Öle mit, um den Leichnam von Jesus einzubalsamieren. Sie machten sich Gedanken: Wer hilft uns den großen Stein am Grab wegzurollen?
Aber das Grab war schon geöffnet und der Stein zur Seite gerollt. Sie gingen in die Grabkammer – doch den Leichnam von Jesus konnten sie nicht finden. Die Leichentücher waren sauber zusammengelegt worden. So sieht keine Grabschändung aus!
Zwei Männer in leuchtenden Gewändern traten zu ihnen. Die Frauen erschraken und hielten den Blick gesenkt. Die Männer, es waren Engel Gottes, sagten zu ihnen: „Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier. Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Erinnert euch an das, was er damals in der Landschaft Galiläa zu euch gesagt hatte: Der Menschensohn muss ausgeliefert werden in die Hände der Sünder und am Kreuz sterben. Aber am dritten Tag wird er von den Toten auferstehen.“
Und wir?
Es war wohl immer der dringende Wunsch aller Menschen, irgendwie mit dem Tod fertig zu werden. Aber noch mit jedem Menschen wurde der Tod fertig. Jesus und seine Auferstehung ist deshalb der Wendepunkt der ganzen Weltgeschichte!
Denn Jesus sagt, dass wir unser eigenes Schicksal mit seinem Ergehen verknüpfen können: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er (körperlich) gestorben ist. Und wer jetzt lebt und an mich glaubt, wird nie sterben.“
So, wie Jesus nicht im Grab geblieben ist, so werden auch die, die an ihn Glauben, nicht im Grab bleiben, sondern bekommen das neue Leben, das in alle Ewigkeit lebt in einer unvorstellbaren Lebensqualität: Ein Leben ohne Leid, ohne Schmerzen, ohne Krankheit, ohne Tod.
Das macht Hoffnung! Und das ist der Trost, den Christen haben: angesichts des eigenen Todes, aber auch wenn der Tod eines geliebten Menschen schmerzt.
Diesen Text zum Anhören:
Bibeltext zum Nachlesen
1Am ersten Tag der neuen Woche gingen die Frauen gleich in der Morgendämmerung zum Grab. Sie brachten die wohlriechenden Öle mit, die sie vorbereitet hatten. 2Da entdeckten sie, dass der Stein vom Grab weggerollt war. 3Sie gingen in die Grabkammer. Doch den Leichnam von Jesus, dem Herrn, konnten sie nicht finden. 4Sie überlegten noch, was sie von alldem halten sollten. Da traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen. 5Die Frauen erschraken und hielten den Blick gesenkt. Die beiden Männer sagten zu ihnen: »Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten? 6Er ist nicht hier: Gott hat ihn von den Toten auferweckt! Erinnert euch an das, was er damals in Galiläa zu euch gesagt hat: 7›Der Menschensohn muss ausgeliefert werden in die Hände der Sünder und am Kreuz sterben. Aber am dritten Tag wird er von den Toten auferstehen.‹« 8Da erinnerten sich die Frauen an das, was Jesus gesagt hatte. 9Die Frauen kehrten vom Grab zurück und berichteten alles den elf Jüngern und den anderen Anwesenden. 10Es waren Maria aus Magdala, Johanna, Maria, die Mutter von Jakobus, und noch andere, die zu ihnen gehörten. Die Frauen erzählten den Aposteln, was sie erlebt hatten. 11Die Apostel hielten ihren Bericht für reine Erfindung und glaubten ihnen nicht. 12Aber Petrus stand auf und rannte zum Grab. Er schaute hinein, sah aber nur die Leinenbinden. So ging er wieder zurück und fragte sich verwundert, was da wohl geschehen war.
Kinder entdecken Ostern
Die Auferstehung

Einige Frauen gehen am Ostermorgen zum Felsengrab, in dem Freunde von Jesus ihn vor drei Tagen beerdigt haben.
Die Frauen wollen den toten Körper von Jesus mit Ölen salben, die gut riechen. Als sie zum Grab kommen, ist das Grab offen. Jesus liegt nicht mehr im Grab, sondern nur noch die Tücher, in die er eingewickelt war. Plötzlich stehen da zwei Engel. Sie sagen: „Jesus ist auferstanden und lebt.“
Dann schicken die Engel die Frauen zu den Jüngern, damit auch sie diese gute Nachricht erfahren. Doch die Jünger wollen den Frauen zuerst nicht glauben.
Aber am Abend steht Jesus plötzlich mitten unter ihnen. Da sehen sie selbst, dass Jesus lebt. Auch danach begegnet Jesus den Jüngern noch öfters.
